Mehr Umsatz im Lebensmitteleinzelhandel.Frau kauft im Supermarkt an der Frischetheke.

Nahversorgung

Das Erlebnis vor der Haustür

Zwischen praktischer Erledigung des täglichen Bedarfs

und sozialem Treffpunkt

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Nahversorgung 2.0
Wachstumsmarkt Food

Wenn in der Öffentlichkeit von Nahversorgung gesprochen wird, ist häufig die Versorgung der Bevölkerung mit Waren des täglichen Bedarfs durch den Lebensmitteleinzelhandel gemeint. Und doch bedeutet Nahversorgung weit mehr. Mit der Beschleunigung des Lebens, auch durch die Digitalisierung, wächst der Wunsch der Konsumenten nach physischen Orten, die sinnvoll in den Tagesablauf integrierbar sind und der praktischen Erledigung des täglichen Bedarfs, aber auch einem sinnvollen Zeitvertreib dienen. Es wird förmlich erwartet, dass Angebote "auf dem Weg liegen".

Der Lebensmitteleinzelhandel steht hier natürlich im Mittelpunkt: zum einen für die Deckung der Grundbedürfnisse, zum anderen aber auch die Orte des Routineeinkaufs als Treffpunkte von Nachbarschaften. Zusammen mit ergänzenden Angeboten von Waren und Dienstleistungen entwickeln sich diese Plätze genau dorthin - zu Orten sozialer Begegnungen.

„Nahversorgungsstandorte leisten einen wichtigen Beitrag zur EU-Nachhaltigkeitsoffensive: ökologisch und verbrauchernah, sozial und barrierearm.“

Johannes Palla, Gesellschafter Habona Invest

Nahversorgung ist daher viel weiter zu fassen: wenn Supermärkte oder Discounter sich mit öffentlichen und privaten Dienstleistungen, etwa Kindertagesstätten, Drogeriemärkten, Apotheken, Gastronomie, Post/Banken, medizinischen Versorgungs- und Kultureinrichtungen einen zentral gelegenen und meist fußläufig oder zumindest verkehrsgünstig erreichbaren Standort teilen, entstehen echte Orte der Nahversorgung.

1 | innerhalb von Nahversorgungszentren/-immobilien

Nahversorgung
Profiteur gesellschaftlicher Veränderungen und Anker in der Krise

Nahversorgung
Profiteur gesellschaftlicher Veränderungen

Die Nahversorgungsumsätze steigen aber nicht erst seit Corona überdurchschnittlich. Wachsende Mobilität, das Streben nach Individualität und der Faktor Zeit als eine der größten Treiber gesellschaftlicher Veränderungen begünstigen die Entwicklung von Nahversorgungsangeboten am Wohn-, Arbeits- oder Transitstandort, die auf kurzem Wege zum Einkauf einladen. Was online nicht möglich ist, bietet der Laden in der Nähe – inklusive echtem sozialen Austausch.

„Schon seit vielen Jahren liegt das Realwachstum in allen Nahversorgungsbranchen über den Einkommenszuwächsen.“

Quelle: Habona-Report 2020

DER FONDS

Mann zahlt seine gekauften Lebensmittel an der Kasse des Supermarkts. Zentrale Anlaufstelle im Bereich Nahversorgung immer wichtiger.

Digitalisierungsgewinner
Nahversorgung auf der Überholspur

Die Ursache für die Wachstumsdynamik im Lebensmitteleinzelhandel liegt in gesellschaftlichen und demografischen Entwicklungen, die das Konsumverhalten auf breiter Ebene verändern. Die Digitalisierung führt zu immer besser informierten und anspruchsvolleren Kunden und in der Folge zu immer differenzierteren Nachfragemustern zulasten des Mittelmaßes. Während der Nonfoodhandel sich mit den gewachsenen Ansprüchen der Kunden schwer tut, zeigt der Lebensmittelhandel, wie durch Emotionalisierung, Kundennähe und Komfort nicht nur Umsätze, sondern insbesondere auch die Margen der Händler gesteigert werden können.

„Der Anspruch der vernetzten Gesellschaft, in jeder Lebenslage und zu jeder Zeit zu arbeiten, zu kommunizieren und soziale Kontakte aufrechtzuerhalten, wird die Konsumenten noch mobiler und noch zeitkritischer machen. Der Einkaufsort muss darauf reagieren.”

Quelle: Habona-Report 2020

Menschen treffen sich und essen Snack. Moderne Vorkassenzone im Supermarkt lädt zum Verweilen ein.

Neben dem Lebensmitteleinzelhandel profitieren auch weitere Angebote der täglichen Bedarfsdeckung von der Regel, dass Absatzstrategien umso erfolgreicher sind, je besser sie unbewusste, dauerhafte Bedürfnisse bedienen. Hierzu zählt die regelmäßige, meist preissensible Nachfrage nach Alltagsgütern, die bevorzugt an verkehrsgünstigen Standorten in Wohnortnähe aufgesucht werden. Dabei spielen die Faktoren Zeitersparnis und kurze Wege eine besondere Rolle, zunehmend auch die gastronomische Versorgung in den Tagesrandzeiten.

Megatrends einer alternden Gesellschaft wie Bequemlichkeit und Gesundheit treiben das Wachstum bei der täglichen Bedarfsdeckung weiter an, erhöhen die Nachfrage nach schöneren, vielfältigeren und kommunikativeren Einkaufsstätten vor der Haustür.

Lesen Sie weiter dazu im Habona-Report 2020.

HABONA REPORT

Die moderne Nahversorgungsimmobilie
mehr als nur eine Einkaufsstätte

Moderne Nahversorgungsimmobilien
mehr als eine Einkaufsstätte

Ein übergreifendes Phänomen ist, dass der Verbraucher, unabhängig von seinem ursprünglichen Einkaufsmotiv, neben wichtigen generellen Faktoren wie Preis und Verfügbarkeit einen immateriellen Zusatznutzen erwartet. Zusatznutzen können der Treffpunktcharakter, das Angebot an sozialen und kulturellen Einrichtungen, freier Internetzugang, die Erfüllung ökologisch-regionaler Ansprüche oder einfach nur ein Stück Heimatgefühl sein. Standorte mit diesen Qualitäten sind besonders nah am Alltag der Menschen und können auf Trends und Ansprüche unmittelbar reagieren - und von diesen profitieren.

„Nahversorgungsimmobilien sind die neuen Treffpunkte einer mobilen, anspruchsvollen und kommunikativen Gesellschaft.”

Quelle: Habona-Report 2020

Freunde treffen sich in Lebensmitteleinzelhandel. Sessel, Wein und Snacks laden zum Verweilen ein.

Nahversorgungsimmobilien sind umso erfolgreicher, je mehr Gebrauchsoptionen sie dem Konsumenten im Verhältnis zur Zeitersparnis bieten. Solche Immobilien überzeugen durch praktische Mehrfachvorteile:

  • Verlässlichkeit bei der täglichen Bedarfsdeckung
  • Verkehrsgünstige und jederzeitige Erreichbarkeit
  • Nähe zu anderen zentralen Einrichtungen
  • Möglichkeit zum „One-Stop-Shopping“
  • Sozialer und kultureller Begegnungsraum

Nahversorgungsimmobilien
Assetklasse im Fokus der Investoren

Nahversorgungsimmobilien
Assetklasse im Investorenfokus

Besser als alle anderen Einzelhandelssegmente haben sich die Nahversorgungsbranchen an die veränderten Konsumansprüche angepasst. Dadurch haben sich Supermarkt & Co. längst von der übrigen Entwicklung im Einzelhandel positiv abgekoppelt.

„Die Erträge der Lebensmittel- und Drogeriemärkte werden konsequent in die Modernisierung der Filialnetze sowie den Ausbau der Logistik- und IT-Infrastruktur investiert.”

Dirk Meiwirth, Head of Portfolio Management, Habona Invest

Stabilität aus der Deckung von Grundbedürfnissen, Wachstumschancen aus den steigenden Ansprüchen an Qualität, Gesundheit und Bequemlichkeit: Investoren schätzen die Nahversorgungsimmobilie als Teil des nicht digitalisierbaren Alltags von 83 Millionen Menschen.

„2019 sind knapp 2,5 Milliarden Euro in Nahversorgungsimmobilien investiert worden. Dies entspricht einem Anstieg von fast 80 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, und der Trend geht weiter.”

Sandra Ludwig, Head of Retail Investment, JLL

Daseinsvorsorge und Deckung von Grundbedürfnissen
Grundlage für Stabilität und Werthaltigkeit von Nahversorgungsimmobilien

Deckung von Grundbedürfnissen
Nahversorgungsimmobilien mit Stabilität und Werthaltigkeit

Mit einem Umsatz von rund 250 Milliarden Euro im Jahr 2018 bestätigt die Nahversorgung seit über 15 Jahren ihre positive Entwicklung und verfügt schon heute über einen Anteil von rund 60% am stationären Einzelhandel. Mehr als 3.700 Euro hat jeder Deutsche nach Feststellungen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Jahr 2019 durchschnittlich für die Nahversorgung ausgegeben. Einzelne demografische Trendgruppen, die die Nachfrage in den nächsten 20 Jahren maßgeblich bestimmen werden, übertreffen diesen Wert schon heute um weitere bis zu 30 Prozent.

„Nahversorgungsimmobilien haben sich zum Core-Investment entwickelt und überzeugen mit langfristigen Mietverträgen und bonitätsstarken Mietern, die an kundennahen Standorten Grundbedürfnisse erfüllen. Sicherheitsorientierte Anleger schätzen diese Zuverlässigkeit.”

Quelle: Habona-Report 2019

Die stabile und mittelfristig eher steigenden Kaufkraftbasis spricht für die Fortsetzung der positiven Entwicklung der Nahversorgung und bescheinigt diesem Marktsegment damit die nötige Reife, als eigenständige Assetklasse wahrgenommen zu werden. Entsprechend entwickeln sich die Renditen: Während sich bei Shoppingcentern der Strukturwandel mittlerweile auch sehr deutlich in den gehandelten Preisen zeigt, haben sich die Spitzenanfangsrenditen für Nahversorger aufgrund der großen Nachfrage mittlerweile auf bis zu 4,2 Prozent abgesenkt. Aufgrund seiner Systemrelevanz ist davon auszugehen, dass sich der Lebensmitteleinzelhandel nicht nur in Krisenzeiten ein Stück weit als „Fels in der Brandung“ unter den Immobilienanlagen darstellen wird.

FONDSKONZEPT

Habona Report
Erster Branchenreport für Nahversorgungsimmobilien

Vorschaubild Habona Report 2020

Mit dem Habona-Report 2018 hat der Nahversorgungsspezialist Habona Invest erstmals die Nahversorgung in den Mittelpunkt der breiten immobilienwirtschaftlichen Publikationen gestellt. Schon jetzt zählt die jährlich erscheinende Publikation zu den wichtigsten Branchenreports für Nahversorgungsimmobilien.

Insofern gibt der neue Habona-Report zur rechten Zeit Antworten auf schwelende Fragen, die weit über die pandemiebedingte Krise in weiten Teilen des Einzelhandels hinausgehen und schon bald wieder auf der Tagesordnung von Investoren, Händlern und Assetmanagern stehen werden, stehen müssen. Denn mit seinen wachsenden Ansprüchen an Schnelligkeit, Bequemlichkeit und Gesundheit hält der Verbraucher den deutschen Einzelhandel nicht erst seit Corona auf Trab.

Nach den Fokusthemen Digitalisierung und Demografie analysiert der Habona-Report in der nunmehr dritten Auflage, wie sich Veränderungen der Mobilitätsmuster auf die Wahl von Einkaufsstätten auswirken. Die Kernbotschaften lassen sich wie folgt zusammenfassen:

Schnell und bequem -
Weniger und kürzere Wege für den Einkauf

  • Immer schneller. Immer mehr. Zeitknappheit zwingt die Menschen, die Anzahl ihrer Wege zu begrenzen. Insbesondere für den Einkauf werden zunehmend weniger und kürzere Wege auf sich genommen.
  • Nähe wird zu einem Faktor der Lebensqualität. Der Einkauf um die Ecke oder auf dem Weg hilft, Zeit einzusparen.

Kunde ist König -
Der Handel muss dort sein, wo der Kunde ist

  • Das Smartphone macht den Kunden schlau – und ungeduldig. Nicht mehr der Handel legt Ort und Zeit des Einkaufs fest, sondern der Kunde.
  • Der Handel muss sich den Wegen der Kunden anpassen und nicht umgekehrt. Handelskonzepte, die auf dem Weg oder „um die Ecke“ liegen, gehört die Zukunft.

The New Local -
Mit Nahversorgungsimmobilien nah am Kunden

  • Nahversorgungsimmobilien mit ihren dezentralen, öffentlich gut zugänglichen Standorten und Stellplatzangeboten sind optimal auf die neuen Mobilitätsbedürfnisse angepasst.
  • Die Integration der Nahversorgungsimmobilie in den Alltag der Menschen wird zur Trumpfkarte. Enge Lieferfenster des Onlinehandels oder abgelegene Ladengeschäfte fallen aus dem Mindset der Verbraucher.